Traditionelle Chinesische Medizin, TCM

Ganz gleich um welche Erkrankung es sich handelt oder welche Befindlichkeitsstörung bei Ihrem Kind besteht, eine schulmedizinisch-naturwissenschaftliche Abklärung ist in jedem Fall vor Beginn einer Therapie nach der TCM oder zumindest parallel dazu dringend zu empfehlen.

Auch sollten begonnene Therapien, beispielsweise bei Epilepsie, Depressionen, Rheuma, Asthma und Allergien oder spezielle Ernährungsformen bei Stoffwechselstörungen oder Zöliakie auf keinen Fall selbständig reduziert oder beendet werden.

Bei folgenden schulmedizinischen Krankheitsbildern zeigt sich die TCM mit Kräutermedizin, Akupunktur und Ernährungslehre als sehr wirksam und kann in vielen Fällen entweder als alleinige oder zumindest begleitende Therapie zur Anwendung kommen:


  • Adipositas/ Dickleibigkeit
  • Allergien: Asthma, allergische Bindehautenzündung und Heuschnupfen, Lebensmittelallergien (bei akuten Beschwerden auch Augmentierte Akupunktur nach Covic)
  • Ängste und Ängstlichkeit
  • Appetitlosigkeit
  • Chronischer Schleim, chronische Nebenhöhlenentzündungen
  • Chronisches Müdigkeitssyndrom
  • Depressionen
  • Entzündliche Skelett- und Gelenkbeschwerden: Knie- und Fersenschmerzen bei Kindern & Jugendlichen
  • Epilepsie
  • Haut: Ekzeme und Neurodermitis, trockene Haut, Juckreiz, Dellwarzen
  • Hyperaktivität und Konzentrationsstörungen
  • Infektanfälligkeit
  • Knochenbrüche
  • Koliken und Unruhe im Neugeborenen- und Säuglingsalter
  • Kopfschmerzen und Migräne
  • Nächtliches Einnässen
  • "Polypen" (geschwollene Adenoide)
  • Rheumatische Erkrankungen
  • Schlafstörungen: schlechtes Einschlafen, häufiges Erwachen, oberflächlicher Schlaf, "Nachtschreck", starkes Schwitzen im Schlaf
  • Schmerzen
  • Schnarchen
  • Übermäßiges Schwitzen
  • Verdauungsstörungen während der gesamten Kindheit

 

Unbedingte Voraussetzung zum Therapierfolg bei allen chronischen Leiden ist der Wille, etwas zu verändern!

TCM ist keine Zaubermedizin: Geduld und Konsequenz sind wichtig, um die häufig schon lange bestehenden oder auch angeborenen Disharmonien und Störungen ausgleichen zu können.

 

 

Was ist TCM?

Mit Hilfe von Kräutermedizin, Akupunktur, Diätethik, Lebensführung und Qigong hält die TCM das Gleichgewicht von YIN und YANG aufrecht und sorgt für einen harmonischen Fluss der Lebensenergie.

 

Aufbauend auf den gegensätzlichen Energien von YIN und YANG, ist die TCM in der Lage, praktisch alle gesundheitlichen Phänomene schlüssig zu erklären. Da sie sich dabei häufig Bildern aus der Natur bedient, ist sie auch für medizinische Laien meist sehr gut verständlich.
Die TCM ist eigentlich eine „vorbeugende“ Medizin, die durch den Einsatz von Ernährung, Lebensführung, Kräutermedizin und Akupunktur, Krankheit gar nicht erst entstehen lässt.

So ist es beispielsweise aus Sicht der TCM wichtig, gerade nach dem Winter eine Reinigung des Organismus durchzuführen und Reste von Entzündungsprozessen und Schleim aus dem Winter auszuleiten. Andernfalls werden diese "Schlacken" im Körper zurückgehahlten und belasten ihn mit der Zeit in zunehmendem Maße.

Ein anderes Beispiel für vorbeugende Behandlung ist die Begleitung von jungen Leistungssportlern in der vorpubertären oder pubertären Entwicklung: mit Akupunktur und Kräutermedizin kann verhindert werden, dass durch intensive körperliche Aktivität die Resourcen des heranreifenden Organismus übermäßig strapaziert werden oder Überlastungen im stetig wachsenden Bewegungsapparat auftreten.

 

Gerade Kinder profitieren in besonderer Weise von den sanften und natürlichen Methoden der TCM: Ihre Organe sind zart und verletzlich, ihre Energie ist zwar stark, aber unreif und sie kommen schnell aus dem Gleichgewicht. Dank ihre große Vitalität sind sie auch rasch wieder gesund. Bleibt die angemessene Behandlung aus, können am zarten und verletzlichen Organismus des Kindes Schäden entstehen, die Grundlage vieler chronischer Krankheitsbilder sind (siehe oben).

 

Im Praxisalltag ist die Chinesische Medizin nicht mehr wegzudenken, denn sie hilft auf natürliche und sanfte Weise, Nebenwirkungen von Arzneimitteln (z.B. Antibiotika und Impfungen) und Restzustände von Krankheiten (z.B. Schleim nach Luftwegserkrankungen, Bauchschmerzen nach Magen-Darm-Infekten, Säfte- und YIN-Mangel nach hochfieberhaften Erkrankungen mit trockener Haut oder Verstopfung) abzumildern, auszuleiten und auszugleichen.

 

Die TCM eignet sich zur alleinigen Behandlung vieler Erkrankungen und Störungen.

Sie ist bei akuten und chronischen Erkrankungen wirksam und sinnvoll und kann in jedem Fall zumindest begleitend, eingesetzt werden, nicht zuletzt um Nebenwirkungen schulmedizinischer Therapien abzumildern.

 

Im Idealfall wird durch eine langfristig angelegte Strategie auf lebensbeeinflussende Faktoren mit den Mitteln von Kräutermedizin, Akupunktur, Ernährung und Lebensführung eingewirkt.

 

Augmentierte Akupunktur: vom Konstanzer Anästhesisten Dr. Covic entwickelt, kann dieses moderne Verfahren der Allergiebehandlung auch bei bereits bestehenden Beschwerden für die laufende Allergie-Saison für Beschwerdefreiheit oder zumindest deutliche Entlastung von den allergischen Symptomen sorgen. Die Erfolgsrate lag in mehreren Studien bei 75%.

 

 

 

Sprechstunde für TCM: Mittwoch und Freitag Nachmittag

Die TCM wird nicht von allen privaten Krankenversicherungen erstattet. Erkundigen Sie sich bitte bei Ihrer Krankenversicherung oder lesen Sie in Ihren Versicherungsbedingungen nach.

Private Zusatzversicherungen zur gesetzlichen Krankenversicherung, die Naturheilverfahren nach dem "Hufelandverzeichnis" einschließen, erstatten in der Regel die Behandlungskosten, sofern es sich nicht um eine ausschließliche Versicherung für Heilpraktiker handelt.
Die gesetzlichen Krankenkassen erstatten TCM nicht.

 

 

 

 

Die Behandlungskosten für Selbstzahler:

 

Die Erstvorstellung: 30 Minuten Dauer € 62,95

Folgevorstellungen: 20 Minuten Dauer € 39,34

Akupunktur Kinder, Jugendliche und Erwachsene: € 30,50

Akupunktur/ Laserakupunktur Kleinkinder und Säuglinge: € 20,99

Augmentierte Akupunktur nach Covic: € 70,00

 

Die Behandlungskosten für Privatversicherte:

 

Die Berechnung erfolgt nach der Gebührenordnung für Ärzte, GOÄ

 

Kosten für Heilkräuter...

 

... belaufen sich in Abhängigkeit von Alter und Intensität der Behandlung

auf ca. €25-50,00 pro Monat.

Nicht alle privaten Krankenkassen übernehmen diese Kosten.

 

 

 

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Mit einem Vorwort von GIOVANNI MACIOCIA.

Prof. Univercity Nanjing und "Father of Chinese Medicine in Europe"

 

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